Das LOCH startet im August starten wieder mit der OFFEN:BAR in die zweite hälfte des Jahres. FR + SA: DJs + DRINKS, DI: CHOR IM LOCH. KOMMT RUM, wir sind auch da!

Tobias Hoffmann – Gitarre
Frank Schönhofer – Bass
Etienne Nillesen – Schlagzeug

„Mit meinem Trio interpretiere ich seit über 10 Jahren Songs und Standards aus verschiedenen Genres und Epochen, einfach was uns gut gefällt, was wir uns zu eigen machen können und was mit unserem Bandsound und unserer Art zu spielen gut funktioniert und Spaß macht. Am 15. September erscheint unser drittes Album „Slow Dance“. Darauf feiern wir manche Nummern in teilweise absurd langsamen Tempo. „Loco-Motion“ von Little Eva, „Harvest Moon“ von Neil Young, oder Bruce Springsteen’s „The River“. Ein paar flottere Nummer sind aber auch dabei, bei den Konzerten natürlich sowieso.
Es macht mir immer solche Freude mit Frank am Bass und Etienne am Schlagzeug zu spielen. Besonders wie wir zusammen grooven macht mich sehr glücklich und manchmal ein bißchen stolz. Und die Band ist ein bißchen strange, das gefällt mir auch gut. Da spielen nämlich in meiner Band zwei Typen die eigentlich was ganz anderes machen.
Etienne spielt schon lange kein Schlagzeug im herkömmlichen Sinne mehr. Er ist über die letzten Jahre ein vielbeachteter Musiker der improvisierten, aber auch der komponierten Neuen Musik geworden. Er spielt ausschließlich Snaredrum und ist ein Experte darin geworden dieser einen, einfachen Trommel unglaublich viele Sounds zu entlocken. Einzigartig! Auch in unserem Trio hat er sein Set Up minimiert. Aber das hier ist immerhin die einzige Band in der er noch Bassdrum spielt. Also, verpasst nicht die Gelegenheit.
Und dann Frank, mein best man, ohne Quatsch, wir sind gegenseitig unsere Trauzeugen, kennen uns schon ewig, seit vor unserem Musik-Studium. Wir haben soviel zusammen erlebt, mit den Global Tourists, einer unserer ersten Bands, auf Tour in Portugal, unser ganzes Studium und alles was danach kam. Da sitzt also mein guter Kumpel und spielt auch noch so E-Bass wie kein anderer. Und das obwohl er eigentlich am liebsten an seinen eigenen, sehr guten, Pop Songs arbeitet, singt, diverse Instrumente spielt und dann noch seine Brötchen als Computer-Programmier-Spezial- Agent verdient.
Da habe ich ganz schön Glück gehabt. Und wir als Band hatten auch Glück. 2015 haben wir nen ECHO Jazz bekommen für unser Debütalbum „11 Famous Songs Tenderly Messed Up“. 2016 gab es den WDR Jazzpreis obendrauf. Und die zweite Platte „Blues, Ballads & Britney“ wurde auch nochmal immerhin für den ECHO Jazz 2018 nominiert. Und dann ging es ganz schön ab und wir hatten tolle Gigs beim INNtönefestival, Jazzfest Bonn, WDR3 Jazzfest, Ö1/ WDR3 Jazznacht in Linz, KIM Kollektiv Festival in Berlin, Leipziger Jazztage, Jazz+ Festival in München, Stuttgarter Jazztage usw., in vielen schönen Clubs, teilweise mit Radiomitschnitten und feinen Presseartikeln. Und nicht zu vergessen ein denkwürdiger Auftritt beim Rio Reiser Tribut 2016 im Admiralspalast in Berlin (nachher mit Ton, Steine Scherben gehangen!).
Also, kommt rum zum Konzert in Wuppertal (fühl mich hier immer sehr wohl, ich komm ja aus Remscheid, da sind die Leute auch so) und hört euch das aktuelle Programm an. Würde mich freuen. Es wird bluesy, groovy, dirty, surfy….macht euch bestimmt Spass. Uns auf jeden Fall.“

„Tobias Hoffmann (…) ist ein Gitarrist, der seine Ideen schon soweit ausgearbeitet hat, dass jedes Stück, das er spielt, selbst der bekannteste Hit, sofort seinen Stempel
trägt.“ (Die ZEIT, 4/2017)
„Exegese in Sachen Groove“ (Jazzthing 8/2017)
„Meisterwerk“ (Gitarre & Bass 6/2017)
„Tobias Hoffmann, der nirgends fehlen darf, wo es um zeitgenössische Gitarre geht.“ (Jazzthetik 5/2018)
„Gäbe es hier Sterne zur Bewertung, man müsste Tobias Hoffmann das Universum zu Füssen legen“ (Jazzthing 2014)
„…übertrifft an halsbrecherischer Konsequenz sogar sein Vorbild Bill Frisell um
einiges.“ (Stereoplay, 5/2017)
„Völlig Jazz befreit und doch zu hundert Prozent Jazz.“ (Eclipsed Magazin, 4/2017)„
„One of germany‘s most creative and original voices in guitar“ (Greg Cohen, Bassist/ Producer für Tom Waits, John Zorn u.v.a.)
„Der derzeit wahrscheinlich beste Jazzgitarrist Deutschlands.“ (Wolf Kampmann, Jazz Journalist des Jahres 2015, Autor des Reclam Jazzlexikons)

Jonas Löllmann
Jazzfest Bonn 2019: Tobias Hoffmann Trio - Harvest Moon