Das LOCH startet im August starten wieder mit der OFFEN:BAR in die zweite hälfte des Jahres. FR + SA: DJs + DRINKS, DI: CHOR IM LOCH. KOMMT RUM, wir sind auch da!

Julian Sartorius – Schlagzeug

Stefan Klute – DJ
Rob Fährmann – DJ

Eine wagemutige Exkursion in versteckte Klangwelten

Der Schlagzeuger, Perkussionist und Künstler Julian Sartorius formt in seinem Spiel ungehörte Klangkörper. Seine präzisen und vielschichtigen rhythmischen Patterns sind wagemutige Exkursionen in die versteckten Klangwelten von “Found Objects” und präparierten Instrumenten, in denen er die Möglichkeiten der organischen Klangerzeugung mit dem Vokabular der (experimentellen) elektronischen Musik auslotet. Julian Sartorius hat zahlreiche Soloalben veröffentlicht und audiovisuelle Arbeiten umgesetzt.

Er arbeitet mit Musiker*innen, Schriftsteller*innen und Künstler*innen zusammen und tritt live sowohl in intimen Clubs und Galerien, wie auch auf Festivalbühnen auf. An den Jazzschulen in Bern und Luzern von Fabian Kuratli, Pierre Favre und Norbert Pfammatter unterrichtet, entwickelte Julian Sartorius bald einen eigenständigen Zugang zur Musik. Sein Interesse gilt fein skalierten Variationen, Spannung und Entspannung, Masse und Schwingung. Seine Veröffentlichungen und Arbeiten umfassen das 12-LP-Boxset “Beat Diary” (Everest Records, 2012), das aus 365 rhythmischen Kompositionen und einem Fotobuch bestand; die tägliche audiovisuelle Loop-Serie “Morphblog” (2013 - 2019); oder “Depot”, einer audiovisuellen Installation für 16 Lautsprecher und 16 Screens für das Kunstmuseum Thun. Für sein Album “Hidden Tracks: Basel - Genève” (Everest Records, 2017) wanderte Julian über 200 Kilometer mit seinem Schlagwerkzeug und nahm unterwegs auf Oberflächen und Objekten Klänge und Texturen auf.

Julian Sartorius hat mit zahlreichen Musiker*innen zusammengearbeitet, u.a. Sophie Hunger, Sylvie Courvoisier, Gyda Valtysdottir, Dimlite, Shahzad Ismaily und Dan Carey. Seine perkussive Handschrift ist auf den jüngsten Alben von Kate Tempest, Matthew Herbert und James Zoo zu hören. Live stand Julian Sartorius in Nord- und Südamerika, Asien und Europa mit Künstler*innen wie Marc Ribot, Deerhoof, Faust, Jaki Liebezeit und Arto Lindsay auf der Bühne.

OFFEN:BAR
Offenbar hatte ich es vergessen. Das Gefühl von schummrigem Licht, das Raunen von Gesprächen, das zufällige Treffen, den Austausch wilder Gedanken, den zu tiefen Blick ins Glas.

Den Klang von live aufgelegter Musik, des Einschenkens und Anstoßens, des Schlürfens von eiskalten Getränken die einem wohlig warm die Seele streicheln, den Knall eines Korkens. Das Ernstgemeinte, das Schwachsinnige, die Entspannung, den Krawall. Offenbar fehlt mir ein Nachschank, ein volles Glas, eine Gedächtnisstütze, eine Auffrischung, ein neues Gewand. Eine Offenbarung. Eine neue Bar.

Freitags und samstags verwandelt sich das LOCH in die OFFEN:BAR. Neben klassisch kühlen Drinks begleiten euch schmeichelnde DJ Sets in die Nacht. OFFEN:BARt euch mit uns.

Listen Here!
Sound of Wein. Seit gut 11 Jahren hauen sich die Wuppertaler DJs Stefan Klute, Rob Fährmann und Daniel Schmitt regelmäßig die Tracks um die Ohren und ziehen damit Musik- und Weinliebhaber auf die kleinste Tanzfläche im Tal. Die Partys im Weinladen Est Est Est auf dem Ölberg haben längst Kultstatus erreicht. Der Titel Listen Here! ist dabei Programm. Soll heißen: Die Musik steht im Mittelpunkt. Stilistisch setzen sich die Listen-Here!-Residents bewusst keine Grenzen. Elektro, Soul, Funk, Jazz, House – alles ist erlaubt. Hauptsache nicht Mainstream.

ListenHere!
Julian Sartorius - Solo
Julian Sartorius