Die Träume
La Rüsch
Dimi & Moni
Pralines
Memoryschaum
Ose
Colkin
Berlin - Wuppertal Quiz mit Herrn Philippi
Whaaaat?!? Kann es jetzt wirklich passieren, dass das Loch von Berliner*innen übernommen wird? Und wenn ja, was kann ich tun???
Ja, Übernahmen können passieren. Es besteht immer die Möglichkeit, dass die Übernahme durch einen „Sugar Daddy“ geschieht, der den Club kauft – also ein steinreicher Typ, der viel Geld reinsteckt – sei es durch starke Modernisierungen der Einrichtungen, das Abschreiben von Schulden, die man am Ende macht, oder einfach durch verrückte Geldbeträge, die man für Flächen mit Potenzial übrig hat.
Nicht so bei diesem Fall: Übernahmen durch Peer-Groups mit verpartnerten Städten, zum Beispiel Wuppertal und Berlin-Schöneberg sind extrem selten. Meistens wird die eigene Stadt – in diesem Fall Berlin (Olymp der miesen Laune oder so, Failed Stadt, nicht mehr wie früher, Fickzelle(n) mit Fernwärme, Abfalleimer und Partyhimmel …) – für tot erklärt wird. Wenn dann noch alle DJ*s über Wuppertal sprechen, über dieses offene Loch mit dem tollen Sound (Allet schick da!), dann entsteht auf einmal eine Sogwirkung, die wie ein Naturereignis (Theorie der Löcher) kaum zu bremsen ist: „Macht ja nüscht, dit is jetzt och Berlin! Nur ein paar S-Bahn-Stationen weiter und keene Schlangen!“
Und jetzt die LOCH-Strategie: Wir haben die Berliner Raver*innen einfach eingeladen und gesagt: Übernehmt doch das Loch, wenn ihr wollt! Dann werdet ihr schon sehen, wie euch der Thermomix um die Ohren fliegt (You can’t handle that!). Gemeldet hat sich tatsächlich ein Raver*innen-Kollektiv: ERWISHD aus Berlin: „Dit mach’n ma!“. ERWISHD wird am 17.10. mit der S-Bahn samt Publikum, DJ*s, Schallplatten, Band, Kabeln, Mikrofonen, Lichtkünstler*inen und Lichttechnik, Tanzflächenmöbeln mit der S-Bahn direkt ins LOCH anreisen und .
Was kann man gegen die LOCH-Übernahme tun?
Die schiere Präsenz entscheidet: Sind wir Wuppertaler*innen am Ende in der Überzahl, können wir die Übernahme vielleicht verhindern. Oder bleiben am Ende die Berliner*innen, weil es sie ihnen so gut gefällt? Es kommt also auf jede*n einzelne*n von euch am 17.10. an!
Die Träume haben sich im Theater kennengelernt und sprechen Wörter auf ihre vorproduzierten Tracks, die Lider wund und bunt.
La Rüsch reist weltweit den feinsten Edits hinterher und bringt ihre musikalischen Souvenirs direkt vom Kofferband auf den Plattenteller. Heimliche Vorliebe: Cosmic Disco di Italia.
Knackige Basslines und erhabene Piano-Breaks – Dimi & Moni lieben sie. Für die Übernahme wollen sie jedoch mal einen kleinen Acidbogen übers LOCH spannen.
Pralines verblüffende Ähnlichkeit mit Sven Väth hatte nie etwas für seine Leidenschaft vor und hinter der Booth zu tun. Die kam durch seine langjährige Bildungsreise durch die Berliner Clubs.
Noch als DJ Sabine entdeckte Memoryschaum das Discobein bei einem unvergesslichen 12-Stunden-DJ-Marathon in einem Pappkarton. Seitdem hört es nicht auf zu schäumen.